Historie: Kettlebell & RKC (Russian Kettlebell Challenge)

 

Die Geschichte der Kettlebell geht "angeblich" bis zu der Zeit vor Christi zurück. Die Aussagen gehen in hinsichtlich dessen auseinander. Fakt ist aber, dass vor einigen hundert Jahren Händler ihre Güter mit Kugelgewichten gewogen haben.

 

Irgendwann wurde die Kettlebell zum Trainingsgerät umfunktioniert. Die Leute fingen an mit den Gewichten zu jonglieren traten in Zirkussen auf. Im Laufe der Zeit fanden auch die ersten Wettkämpfe mit der Kugelhantel statt, beispielsweise im Wrestling oder im Ringen. Bei den türkischen Ringern ist auch der Name Turkish Get Up entstanden, da sie um in den Ring gehen zu dürfen, mindestens die Hälfte ihres Körpergewichts über Kopf stemmen mussten.

 

Vor allem im osteuropäischen Raum war und ist die Kettlebell nicht mehr wegzudenken. Die Kugelhantel steht im russischen Raum für das Symbol von Kraft. Die russischen Spezialeinheiten trainieren regelmäßig mit den Kugeln. Nahezu jeder traditionelle Kraftraum ist in Russland mit Kettlebells ausgestattet.

 

Im Jahre 2001 wurde die Russian Kettlebell Challenge (RKC) von Pavel Tsatsouline, ehemaliger Ausbilder der russischen Spezialeinheiten, und John Du Cane, Besitzer von Dragon Door, in Amerika gegründet. Mittlerweile gibt es die RKC weltweit und hat sich erfolgreich im Sportetabliert. Die RKC ist weltwelt das höchst angesehenste Kettlebell-Trainingssystem.

 

Warum? Die RKC profitiert von ihren gut ausgebildeten Trainern, die, um sich RKC-Intruktor nennen zu dürfen, eine harte Schule durchlaufen. Die angehenden Instruktoren müssen zunächst selbst die Trainingsprinzipien der RKC an sich anwenden, ehe sie es anderen Schülern beibringen dürfen. Während der Zertifizierung unterziehen sie sich anspruchsvollen Tests, wo Gewichte und Wiederholungszahlen vorgegeben sind, sowie eine einwandfreie Technik. Somit kannst Du sicher sein, dass ein sehr hoher Qualitätsstandard herrscht, wenn Du unter der RKC trainierst.

 

Hardstyle vs. Softstyle

 

Im Kettlebell-Training wird zwischen zwei Bereichen unterschieden: Dem Hardstyle und dem Softstyle. Der Softstyle ist im Kettlebell Sport angesiedelt. Im Kettlebell-Sport wird versucht möglichst ökonomisch zu arbeiten, in dem in einer bestimmten Zeit so viele Wiederholungen wie möglich absolviert werden. Das heißt nicht, dass der Kettlebell Sport einfacher ist, als das Hardstyle-Training. Die Bewegungen sind lediglich „weicher“ und es wird krafteinsparend gearbeitet. Das Training ist jedoch koordinativ, als auch kraftausdauermäßig eine große Herausforderung und somit nicht zu unterschätzen.

 

Im Gegensatz zum Hardstyle-Training: Hier wird versucht ein größtmöglicher "Power-Output“ zu generieren, was wiederum einen höheren Trainingsreiz setzt. Somit werden die Ausdauer, Kraftausdauer, Maximalkraft, Power, Stabilität und Agilität erheblich verbessert. Teilweise sind die Bewegungen mit japanischen Kampfsportstilen zu vergleichen, wo ebenfalls mit Anspannung und Entspannung gearbeitet wird, um möglichst effizient zu arbeiten. Die RKC trainiert im Hardstyle.

 

Beide Trainingsstile haben ihren Reiz, demnach musst Du selbst entscheiden, was Dir besser liegt. Vielleicht ja auch beides? Egal was, hauptsache DU hast Spaß am Sport und der Bewegung! Bei Kettlebell Ruhrpott trainierst Du im Hardstyle.

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